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Im Freien



Aus einem Kürbis wird ein Geister-Kopf

Der Herbst ist die Zeit der Kürbis-Geister - der Laternen, die man sich selbst aus einem Kürbis schnitzt. Das muss kein nobler Zierkürbis sein, wie man ihn im Blumenladen kauft. Ein Speisekürbis aus dem Gemüsegeschäft tut es genauso. Er soll nur kugelrund sein und mindestens so groß wie ein richtiger Menschenkopf. Denn kleinere Kürbisse haben oft eine zu dicke oder harte Schale.

Mit einem scharfen, spitzen Messer schneidet ihr dem Kürbis oben ziemlich flach einen Deckel ab. Dann holt ihr einen Topf, in den das Fruchtfleisch kommt, wenn ihr den Kürbis jetzt mit dem Messer und einem großen Löffel vorsichtig aushöhlt. (Dieses Fruchtfleisch werft ihr nicht weg, das wäre schade. Eure Mutter kann Gutes daraus kochen, zum Beispiel eine feine Suppe.)

In den ausgehöhlten Kürbis schneidet ihr vier Löcher: Die Augen, eine dreieckige Nase, den Mund. Beim ersten Versuch hilft es, wenn ihr die Konturen dieser Löcher vorher mit Filzstift aufmalt. Da könnt ihr dann sogar künstlerisch vorgehen: Die Nase nicht nur als einfaches Dreieck schneiden, den Mund vielleicht etwas schief und mit einem gewaltigen einzelnen Zahn.

Als Kerze setzt ihr ein flaches Teelicht hinein; das kann nicht umfallen.

In solch einen geisterhaften Kürbis-Kopf könnt ihr oben, dicht unter dem abgeschnittenen Deckel, drei Löcher bohren, um ihn an Schnüren aufzuhängen. Dann können jüngere Geschwister den Kürbis-Geist beim herbstlichen Laternen-Umzug herumtragen. Lustig ist es auch, abends einen oder zwei leuchtender Kürbis-Köpfe in den Garten, auf den Balkon oder neben die Haustür zu stellen.

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