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Die Geschichte



Auf der Suche nach verschollenen Städten

Viele Städte, die längst vergessen waren, hat man nach Tausenden von Jahren wiedergefunden. Manche, weil man sie suchte: Sie waren in alten Sagen und Geschichtsberichten erwähnt. Andere sind aber so uralt, daß es keine Aufzeichnungen gibt. Man entdeckte sie zufällig bei Grabungen. In mühevoller Kleinarbeit versuchen die Wissenschaftler dann, herauszubekommen, wer die Einwohner waren und wie sie gelebt haben.

Vom griechischen Troja wußte man nichts - außer den Beschreibungen, die der alte Grieche Homer vor 2800 Jahren in seiner "Ilias" von der Stadt und dem Trojanischen Krieg gab. Der Forscher Heinrich Schliemann glaubte dem antiken Schriftsteller, grub an der türkischen Küste nach und fand die 3000 Jahre alte Stadt. Besser gesagt: neun Städte. Denn auf die von Krieg und Brand zerstörte erste Stadt wurde eine neue draufgebaut. Dann kam ein neuer Krieg. Es gab wieder Ruinen, eine neue Stadt - und so weiter.

Auch die Bibel ist ein wertvolles Informationsbuch für Forscher. Viele biblische Orte wurden ausgegraben und man kann sie besichtigen, zum Beispiel das 10 000 Jahre alte Jericho. Oft werden verschollene Städte mit dem Flugzeug gesucht. Aus der Vogelperspektive erkennt man überwachsene Straßenzüge und Unregelmäßigkeiten in der Bodenoberfläche. Dann weiß man: Hier lohnt es sich, zu graben. Auf diese Weise hat man Ansiedlungen aus der Zeit von Alexander dem Großen in Nordgriechenland entdeckt. Uralte Fürstengräber in Italien hat man sogar mit Hilfe von Infrarot-Fotos aus der Luft aufgespürt.

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