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Die Geschichte



Woher weiß man, dass die Erde rund ist?

Der griechische Philosoph Aristoteles wusste schon im vierten Jahrhundert v. Chr., dass die Erde eine Kugel ist. Er beobachtete, wie bei einer Mondfinsternis der runde Erdschatten durch das Mondlicht zog. Er wusste: Nur eine Kugel wirft in jeder Stellung einen kreisförmigen Schatten! Außerdem sah er vom Strand aus die Schiffe am Horizont verschwinden, während die Mastspitzen noch sichtbar waren. Auch das ist nur bei einer Erdkugel möglich.

Später glaubte man - trotz dieser Beweise - allerdings wieder, die Erde sei eine Scheibe. Magellan. der erste Weltumsegler, hatte noch im 16. Jahrhundert die größte Mühe, beim spanischen Hof Geld für seine Reise zu bekommen. Was wäre, fragte man ihn, wenn er an den Rand der Erdscheibe käme? Dann würde er mitsamt dem Schiff in die Unterwelt hinabstürzen. Nun, mit der Umsegelung der Erde hat Magellan endgültig bewiesen, dass sie rund ist. Drei Jahre dauerte seine strapaziöse Reise. Heute fliegen Astronauten in ein paar Tagen auf den Mond und machen mit ihrem Fotoapparat ein hübsches Konterfei von der Erde. Ihr könnt dann den Beweis in der Zeitung sehen: Unser Planet ist eine wunderschöne, kristallblaue Kugel.

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