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Die Gesundheit



Bevor der Doktor einen anbohrt

Etwas gibt es, bei dem selbst Politiker, Filmstars und große Helden ganz klein werden: Zahnweh. Und das Bohren beim Zahnarzt ist für viele eine Folter von mittelalterlichem Schauerformat.

Im Zahn stecken hochempfindliche Nerven. Wenn Löcher im Zahn von außen erst durch den harten Schmelz, dann durchs Zahnbein bis zum Nerv vordringen, ist der Schmerz da. Diese Löcher entstehen durch chemische Prozesse: gärende Speisereste, vor allem aber sich zersetzende Süßigkeiten bilden scharfe Säuren, denen kein Zahn auf die Dauer widersteht.

Man hat allerdings schon vor Jahrhunderten ein unfehlbares Mittel gefunden, Speisereste aus dem Mund zu befördern, bevor sie Schaden anrichten. Vielleicht hat der eine oder andere von Euch schon davon gehört. Es heißt "Zähneputzen" - vor allem abends.

Ein anderer Defekt an den Zähnen: Parodontose, Zahnfleischschwund. Das Zahnfleisch wird schwammig und zieht sich zurück, bis die Wurzelhälse der Zähne freiliegen.

Abhilfe: Harte Sachen tüchtig kauen. Das hält das Zahnfleisch in Form.

Um nicht zum Zahnarzt zu müssen, sollte man jährlich einmal freiwillig hingehen. Der repariert dann kleine Schäden, solange sie noch nicht wehtun.

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