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Die Gesundheit



Ganz schlimm: eine Phobie

Vielleicht kennt Ihr das Gefühl? Man ist in einem kleinen fensterlosen Raum, die Tür ist geschlossen. Und plötzlich will man nur noch eins: raus.

Diese Angst vor geschlossenen Räumen, in denen eigentlich gar keine Gefahr droht, nennt man "Klaustrophobie". "Phobie" bedeutet "übertriebene oder unangemessene Angst". Man kann auch sagen: Es ist die Angst vor der Angst. Schon die Vorstellung, sich in einem geschlossenen Raum aufzuhalten, bringt einem Klaustrophobiker Schweißausbrüche und Herzklopfen.

Jeder neunte Erwachsene leidet an einer Phobie. Da gibt es panische Angst vor Einsamkeit, vor Eingesperrtsein, aber auch vor Gewittern, vor Spiegeln oder Spinnen, vor Geschwindigkeiten oder hohen Gebäuden. Die häufigste Phobie ist die Platzangst, die Agoraphobie. Es ist die Furcht vor dem Überqueren großer, offener Plätze. An zweiter Stelle steht die Klaustrophobie, gefolgt von der Höhen-, Brücken- oder Flugangst, der Akrophobie. Sehr häufig ist auch die Angst vor Nadeln, Messern und spitzen Gegenständen, die Aichmophobie. Viele junge Menschen leiden an Arythrophobie - der Angst vor dem Erröten.

Woher diese Ängste kommen? Darüber streiten sich die Experten. Glücklicherweise sind diese Phobien heilbar. Aber schnell geht das nicht.

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