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Die Medizin



Doping ist unsportlich

Im Hochleistungssport werden die Anforderungen immer größer. Ergebnisse, die vor 15 Jahren olympiaverdächtig waren, reichen heute gerade noch zur Landesmeisterschaft. Wissenschaftlich ausgeklügelte, harte Trainingsmethoden führen zu immer neuen Rekorden. Doch die körperliche Leistungsfähigkeit hat Grenzen. Mit chemischen Stoffen versucht man manchmal, den Körper zu höheren Leistungen zu bringen: mit Heroin, Morphium, Weckaminen, Coffein oder Beruhigungsmitteln. Diese Medikamente sind in der Hand des Arztes sehr nützlich: als Helfer bei Krankheiten. Nimmt man sie verantwortungslos, nur um die Leistung zu steigern, so können die Folgen - sofort oder auf die Dauer - böse sein. Fieber, überhöhter Puls, gesteigerter Blutdruck, geistige Verwirrtheit, Krämpfe.

Mancher ist an diesem "Doping" schon gestorben. Der Begriff ist von dem Wort "Doop" abgeleitet. Das kommt aus der Sprache der südafrikanischen Zulus und bedeutet "berauschender Schnaps". Am häufigsten wird im Boxsport und beim Radrennen "gedopt". Doch auch im Pferde-Rennsport ist es zuweilen üblich. Da gibt man allerdings nicht den Reitern die Medikamente, sondern den Pferden.

Doping ist verboten. Seit 1966 werden bei internationalen Wettkämpfen strenge Kontrollen durchgeführt. Wenn ein Teilnehmer mit der Kontrolle nicht einverstanden ist, wird er disqualifiziert. Er scheidet aus.

Doping als Mittel zur Leistungssteigerung ist übrigens nichts Neues. Schon aus der Antike kennt man Doping-Fälle.

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