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Die Medizin



Was lernt man im Erste-Hilfe-Kurs?

Überall in Deutschland werden vom Roten Kreuz, der Johanniter-Unfallhilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Malteser-Hilfsdienst Kurse in Erster Hilfe angeboten - damit man nach einem Unfall, bei einer Vergiftung oder Erkrankung helfen kann, bis der Arzt kommt. Als Ersthelfer ist man manchmal sogar ein Lebensretter. Die Erste-Hilfe-Kurse sind umsonst. Ein Kurs dauert acht Doppelstunden. Während dieser 16 Stunden lernt man alles Wichtige, was man bei einem Notfall tun sollte: das Verbinden von Wunden, das Kontrollieren von Puls und Atmung, Gegenmaßnahmen bei Insektenstichen im Mund oder Hilfe bei Knochenbrüchen. Besonderen Wert legt man auf die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Wichtig ist auch der Unterricht in Mund-zu-Mund- und Mund-zu-Nase-Beatmung. Dafür gibt es Übungspuppen, die man "Phantome" nennt. Solche Kurse werden häufig in der Schule durchgeführt. Allerdings solltet Ihr mindestens 14 Jahre alt sein.

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