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Das Wasser



Ebbe und Flut

"Ebbe und Flut sind das Atmen der Erde" So sagte man früher. Die Menschen wußten nicht, wie die Gezeiten - Ebbe und Flut - zustande kommen. Heute weiß man, daß die Anziehungskräfte der Sonne, vor allem aber des Mondes daran schuld sind. Die Kraft des Mondes wirkt dabei stärker als die der Sonne, weil er viel näher ist. Wenn der Mond überm Meer steht, zieht er das Wasser an. Es läuft vom Ufer weg - das ist Ebbe. Wandert der Mond weiter, strömt das Wasser zurück - so kommt die Flut zustande. Vielleicht fragst Du Dich, warum das Wasser bei Ebbe nicht einfach in die Luft gehoben wird? Weil die Erde natürlich auch eine Anziehungskraft ausübt - stärker als der Mond.

Obwohl die Anziehungskraft der Sonne wegen ihrer Entfernung schwach ist, beeinflußt sie doch die Gezeiten. Wenn Sonne, Mond und Erde in einer Linie stehen (also bei Neumond), addieren sich die Anziehungskräfte. In diesen Fällen ist die Flut besonders hoch. Es kann zu "Springfluten" kommen. Wenn bei einer Springflut auch noch ein starker Wind landeinwärts bläst, kann das für die Bewohner an der Küste sehr gefährlich werden; die Flut steigt dann manchmal über die Dämme und setzt alles unter Wasser.

Der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut ist ganz unterschiedlich. An manchen Orten beträgt er nur 30 Zentimeter. In einer Bucht in Kanada steigt die Flut um zwölf Meter.

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