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Das Wasser



Eis auf dem Wasser

Habt Ihr schon einmal beobachtet, daß Seen immer zuerst an der Oberfläche zufrieren? Das ist sehr praktisch für Schlittschuhläufer. Für das Leben im Wasser ist es wichtig, denn wenn zuerst der Grund eines Sees einfrieren würde, müßten viele Tiere und Pflanzen eingehen, die dort leben.

Aber das gibt noch keine Antwort auf die Frage, warum es so ist. Dafür müssen wir etwas Physik-Unterricht nehmen. Wasser hat nämlich eine Eigenschaft, die keine andere Flüssigkeit besitzt. Wenn man es abkühlt, zieht es sich zusammen und wird schwerer. Das sieht man zwar nicht, aber man kann es messen. Bei vier Grad ist Wasser am schwersten. Wenn man es jetzt noch mehr abkühlt, vergrößert es sein Volumen wieder und wird leichter. Wissenschaftler nennen das die "Anomalie des Wassers", das Unnormale.

Im Winter kühlt zuerst die der Luft ausgesetzte oberste Wasserschicht eines Sees ab. Dieses Wasser wird schwerer und sinkt zu Boden. Wärmere Wasserschichten steigen an die Oberfläche. Das geht immer so weiter, bis der ganze See vier Grad kalt ist. Wenn es dann noch kälter wird, tritt der zweite Effekt ein. Das kalte Wasser bleibt jetzt an der Oberfläche, da es ja nun leichter ist, es wird immer kälter und gefriert schließlich.

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