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Das Wasser



Luftfeuchtigkeit und Tau

Im Wetterbericht des Fernsehens oder des Rundfunks hört man es ab und zu "Die Luftfeuchtigkeit beträgt 70 Prozent". Was heißt das? Die Zahl gibt an, wieviel Wasserdampt in der Luft enthalten ist. Mehr als 100 Prozent kann sie nicht aufnehmen. Bei trockener Luft ist die Luftfeuchtigkeit gering. Schwüle, feuchte Luft enthält viel Wasserdampf. Beides ist nicht sehr angenehm. Ist die Luft zu trocken, beispielsweise in überheizten Räumen, bekommt man einen trockenen Mund. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit kann unser Schweiß nicht richtig verdunsten, weil die Luft schon viel Wasser aufgenommen hat. Man fühlt sich träge, lustlos und würde am liebsten jede Stunde kalt duschen.

Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Wenn sie dann abkühlt, hat sie zuviel Luftfeuchtigkeit: über 100 Prozent. Dieser überschüssige Wasserdampf kondensiert zu kleinen Tröpfchen. Das kann man sehr schön im Sommer beobachten. Nach Sonnenuntergang kühlt sich das Gras ab. Die Luft, die mit ihm in Berührung kommt, wird auch kühler. Sie kann den jetzt überschüssigen Wasserdampf nicht mehr tragen und gibt ihn als Wassertröpfchen ab. Tau legt sich über die Wiesen.

Ihr könnt das auch mit einem kleinen Experiment nachvollziehen. Füllt ein Trinkglas randvoll mit Eiswürfeln! Dann stellt Ihr das Glas in ein warmes Zimmer. Bald bilden sich außen an der Glaswand kleine Tröpfchen. Die Luft hat sich an dem kalten Glas abgekühlt und einen Teil ihrer Luftfeuchtigkeit abgegeben.

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