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Das Wasser



So entstehen Wellen

So entstehen WellenJeder kennt Sie: die Wellen. Ob auf einem See oder dem Meer, sobald Wind aufkommt entstehen Wellen. Es sieht aus, als würde der Wind das Wasser vor sich her treiben. Aber das stimmt nicht. Wie alles auf der Welt besteht auch Wasser aus ganz kleinen Teilchen, den Molekülen. Und die bewegen sich nicht vorwärts, sondern nur auf und ab. Und ein wenig vor und zurück, also fast im Kreis. Das würde man sehen, wenn ein Ball auf dem Wasser schwimmen und man von der Seite schauen würde. Allerdings kann so eine Welle ganz schön hoch werden. Vor allem, wenn sich zwei oder mehr Wellen treffen und sich gegenseitig verstärken. Dann kann der Wellenberg so hoch werden wie ein Haus. Und so auch ein größeres Schiff zum Kentern gebracht werden.

Wenn man einen Stein ins ruhige Wasser eines Sees wirft, sieht man besonders gut, wie sich die Wellen ausbreiten. Und es ist tatsächlich nur die Welle, die sich über den See bewegt. Das Wasser bleibt dabei an Ort und Stelle. Wenn eine solche Welle vom Meer kommt und auf die Küste trifft, wo das Wasser flach wird, können die Teilchen nicht mehr auch unten ausweichen, sondern nur noch nach oben. Und so wird die Welle immer höher. Im schlimmsten Fall entsteht ein Tsunami, der große Zerstörung anrichtet.

An der Nordseeküste kann man ein interessantes Schauspiel beobachten: mal fällt das Wasser, mal steigt es. Das nennt man Ebbe und Flut, wobei bei Ebbe große Teile des Meeresgrundes frei liegen. Die Verursacher dieses Phänomens sind der Mond und die Sonne, die mit ihrer Anziehungskraft das Wasser anheben können. Alle massiven Körper üben diese Anziehungskraft aufeinander aus, auch wenn sie noch so weit voneinander entfernt sind. Du selbst merkst natürlich nur die Anziehungskraft der Erde.

Wenn nun Sonne und Mond direkt hintereinander über dem Meer stehen, entsteht eine Flutwelle, die in extremen Fällen ganze Küsten überspülen können.

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