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Das Wasser



Springbrunnen der Natur: Geysire

In fast jedem Land der Erde gibt es heiße Quellen. Manche sind sogar berühmt, weil in ihrem Wasser Stoffe gelöst sind, die Krankheiten heilen können. Am eindrucksvollsten sind die Springquellen, die man auch "Geysire" nennt. Das Wort kommt vom isländischen "gjósa" und bedeutet "hervorsprudeln". In Island gibt es hunderte von Geysiren. Zwischen ihren Ausbrüchen wirken diese Quellen ziemlich harmlos. Wenn der Boden nicht überall von schillernden Krusten bedeckt wäre, könnte man meinen, man habe einen gewöhnlichen Tümpel vor sich. Aber auf einmal fängt das Wasser zu blubbern an, Blasen steigen auf, der Wasserspiegel wölbt sich und plötzlich, innerhalb von Sekunden, schießt eine mächtige, heiße Fontäne in den Himmel. Dieses Wasser hat sich in Gängen und Hohlräumen im unterirdischen Gestein lange Zeit gesammelt. Wenn der Druck zu groß wird, entlädt es sich wie in einer Explosion. Die Fontäne des "Old Faithfull" im Yellowstone-Nationalpark in den USA ist immer zwischen 30 und 45 Meter hoch. Ein Ausbruch dauert zwei oder drei Minuten. In dieser Zeit werden 50000 Liter heißes Wasser in die Luft gepustet. Ein sehr beeindruckendes Schauspiel! In Neuseeland gab es lange Zeit einen Geysir, dessen Fontäne bis zu 400 Meter hoch hinaufschoß.

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