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Das Weltall



Unser Mond hat ein markantes Bild

Man kann in seiner runden Scheibe ein Gesicht erkennen, mit etwas Phantasie sogar den Mann im Mond. Diese dunklen und hellen Stellen in der Oberfläche des Mondes sind Gebirge. Besser gesagt: Krater.

Als unser Mond vor 4,5 Milliarden Jahren entstand, flogen viele Meteoriten durchs Weltall, große und kleine Gesteinsbrocken - weit mehr als heute. Während der ersten paar hundert Millionen Jahre schlugen tausende von diesen Meteoriten auf der Mondoberfläche ein. So entstanden die Mondkrater. Mit einem großen Fernrohr kann man über 30 000 Krater auf dem Mond sehen. Die größten haben einen Durchmesser von über 250 Kilometern. Die kleinsten, die man von der Erde noch sehen kann, messen gerade 400 Meter. Die ersten Astronauten, die auf dem Mond landeten, haben allerdings noch viele kleinere Krater entdeckt.

Man unterscheidet drei Arten von Mondkratern. Die kleinen (bis 20 km Durchmesser), die Ringgebirge (20 bis 100 km) und die großen Wallebenen (über 100 km). Die Ränder der Wallebenen sind oft bis zu 4000 Meter hoch, manchmal sogar 10000 Meter. Die Krater sind bis heute unverändert geblieben, weil der Mond schnell abkühlte und keine Atmosphäre hat. So konnten weder Verschiebungen der Oberfläche noch Regen oder Wind auf die Krater einwirken und sie verändern.

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