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Das Wetter



Pulverschnee und Pappschnee

Ist Euch schon aufgefallen, daß es verschiedene Schneesorten gibt? Pappschnee eignet sich besonders gut für Schneeballschlachten und um Schneemänner zu bauen. Über Pulverschnee freuen sich dagegen Ski- und Schlittenfahrer. Da gleitet's besser.

Schnee ist gefrorener Wasserdampf. Wenn Luft, die solchen Wasserdampf enthält, aufsteigt und sich abkühlt, entstehen winzige Wassertröpfchen. Fällt die Temperatur unter null Grad, so gefrieren diese Wassertröpfchen zu Kristallen. Die fallen als Schnee zu Boden. Solche Kristalle kommen in vielen Formen vor. Ein amerikanischer Forscher hat schon über 6000 verschiedene Schneekristalle photographiert. Jede Schneeflocke besteht aus zahlreichen solcher Kristalle, die aneinander haften.

Pappschnee fällt bei Temperaturen um null Grad. Deshalb enthält er außer Schneekristallen auch Wassertröpfchen, die noch nicht gefroren sind. Er ist naß, seine Flocken sind groß. Die Nässe bewirkt, daß er sich leicht zusammenballen läßt. Pulverschnee ist leicht, trocken und feinkörnig. Er fällt nur, wenn es unter null Grad kalt ist. Ein Kubikmeter Pulverschnee wiegt 30 bis 60 Kilo, Pappschnee ist schwerer: 200 bis 300 Kilo pro Kubikmeter.

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