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Das Wetter



So wird aus dem Wetter das Klima

Es gibt Forschungsinstitute, die nur das Wetter beobachten - jeden Tag, jahrelang. Und das in vielen Gegenden der Welt. Nach einigen Jahren können die Wissenschaftler dann sagen: Hier ist es zwischen Dezember und Februar sehr kalt, da von Februar bis Mai heiß und trocken und dort regnet es im Juni immer sehr stark. Das nennt man "Klima": Wetter, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt.

Klimaauskünfte dürft Ihr aber nicht mit einer Wettervorhersage verwechseln. Denn bei Angaben zum Klima sind Wärme und Feuchtigkeit, Niederschläge und Sonnenscheindauer ja nur langjährige Durchschnittswerte.

Ganz grob kann man die Erde in fünf Klimazonen einteilen: in eine nördliche kalte Zone, eine nördliche gemäßigte Zone, eine heiße Zone, eine südliche gemäßigte Zone und eine südliche kalte Zone. Innerhalb dieser Zonen gibt es natürlich noch viele Unterschiede.

Das Klima einer Gegend hängt davon ab, ob sie am Meer liegt oder nicht, ob sie flach ist oder gebirgig. New York liegt zum Beispiel auf demselben Breitenkreis wie Portugal - in der nördlichen gemäßigten Zone. In New York kann es aber im Winter grimmige Schneestürme geben. in Portugal ist das Klima subtropisch. Das kommt vom Golfstrom, der im atlantischen Meer warmes Wasser an die Küsten Europas bringt. Diese riesigen Wärmemengen beeinflussen das Klima in ganz Europa. Zuverlässige Klimawerte erhält man erst, wenn das Wetter 30 Jahre lang beobachtet wurde. Manche Städte - zum Beispiel Frankfurt oder Prag - sammeln Beobachtungswerte für Ihr Klima seit mehr als hundert Jahren.

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