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Die Zeit



Julius und Augustus, die Kalendermacher

Ab dem Jahre 63 vor Christi Geburt war Julius Cäsar - der spätere Herrscher über das römische Reich - "pontifex maximus", der oberste Priester. In dieser Eigenschaft mußte er den römischen Kalender ordnen und nach dem Sonnenlauf ausrichten. Im Jahre 46 v. Chr. setzte er den Jahresbeginn und die Schaltjahre neu fest. Sein Kalender gilt im Prinzip (mit einigen kleinen Verbesserungen) noch heute. Und nach seinem Vornamen Julius wurde unser Monat Juli benannt.

Nach seinem Tod brachten die Römer alles wieder durcheinander. Anstatt alle vier Jahre legten sie nun alle drei Jahre ein Schaltjahr ein. Erst Kaiser Augustus korrigierte 50 Jahre später diesen Fehler. Nach ihm heißt der Monat August. Der hatte aber ursprünglich nur 30 Tage. Das fanden die Römer - dem Juli gegenüber - ungerecht. Drum gaben sie dem August einen Tag mehr. Den nahmen sie dem Schalt-Monat Februar weg. Seitdem hat der nur 28 oder 29 Tage.

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