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Säugetiere



Die Wale wandern

Ähnlich wie Zugvögel legen auch manche Arten von Walfischen jedes Jahr große Entfernungen zurück. Wale aus den Nordmeeren ziehen im Winter nach Süden in warme Gewässer, Wale der südlichen Gewässer nach Norden.

Besonders eindrucksvolle Wanderungen unternimmt der Grauwal. Seine Heimat ist der nördliche stille Ozean. Aber jedes Jahr überwintern die Grauwale vor der kalifornischen Küste. Zwischen November und Mai kann man sie oft von der Küste aus sehen. In den Lagunen der Flachküste bringen die Walkühe ihre Jungen zur Welt.

Im Frühjahr geht es dann entlang der Küste nach Norden. Viele Wale verbringen den Sommer vor British Columbia in Kanada, aber die meisten ziehen weiter - bis in die Beringsee. Doch selbst hier ist die Reise noch nicht zu Ende; ein Teil der Tiere wandert nach Westen, die anderen schwimmen weiter nach Norden durch die Beringstraße ins Eismeer und dann entweder an der Küste von Sibirien oder an der von Alaska entlang. Ende September oder im Oktober beginnt der Rückweg. Das sind jedes Jahr einige tausend Kilometer, die so ein Grauwal zurücklegt.

Walfänger hatten den Grauwalen sehr zugesetzt und sie bis 1937 beinahe ausgerottet. Seitdem ist der Grauwalfang auf der ganzen Welt verboten, und inzwischen hat die Zahl dieser Wale auch wieder zugenommen.

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