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Ach, so ist das...



Auch Intelligenz kann man testen

Intelligenztests werden heute viel benutzt, um festzustellen, was jemand im Kopf hat. Den ersten solchen Test entwickelte vor 85 Jahren der Psychologe Alfred Binet. Das französische Erziehungsministerium brauchte damals ein Verfahren, um bei Grundschülern zu prüfen, wie weit sie's wohl bringen würden. Inzwischen gibt es Intelligenztests für alle Gruppen von Menschen und alle Arten von Aufgaben, für Kinder und für Erwachsene. Von einem Erwachsenen wird in einem Test zwar mehr erwartet; das heißt aber nicht, daß Erwachsene intelligenter sind.

"Schulreifetests" sind eine vereinfachte Form der Intelligenztests. Ein solcher Test besteht meist aus einem Dutzend Untertests. In diesen Aufgabengruppen wird geprüft, auf welchem Gebiet die Begabungen liegen, ob man gut mit Zahlen umgehen kann, wie gut man sich Bilder einprägt, wie es um das Sprachverständnis, die Phantasie, das Gedächtnis oder das logische Denken bestellt ist. An den Ergebnissen der einzelnen Testblöcke erkennt der Auswerter, wo die Begabungen liegen. Das ist bei der Berufsberatung wichtig. Denn wenn jemand beim Teiltest "Rechnerisches Denken" Schwierigkeiten hat wäre es falsch, ihn zum Kaufmann auszubilden.

Bei jedem Teiltest bekommt man eine bestimmte Anzahl von Punkten. Aus denen wird der "Intelligenzquotient" errechnet der "IQ" Ein IQ von 100 ist normal; wenn Ihr 140 erreicht gehört Ihr zu den Genies. Und bei weniger als 70 stimmt etwas nicht - mit Euch oder mit dem Test.

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