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Ach, so ist das...



Musikalische Telefontasten

Wenn Ihr zu Hause noch ein altes Telefon habt, hört Ihr beim Wählen laute Knackgeräusche. Für die Zahl Eins einen Knacker, für eine Zwei zwei Knacker - und so weiter. So funktioniert das alte "Pulswahlverfahren": Das hat für jede Ziffer elektrische Impulse, mit denen die elektrischen Weichen zum gewünschten Telefon-Partner gestellt werden. Moderne Telefone wählen anders: mit dem "Tonwahlverfahren". Da gehört zu jeder Ziffer statt dem Knacken ein bestimmter Ton, den Ihr hören könnt. Besser gesagt: Es sind zwei Töne, die gleichzeitig erzeugt werden. So kommt man bei den zehn Ziffern von 0 bis 9 mit fünf verschiedenen Tönen aus, die sich kombinieren lassen und als Weichensteller für die Gesprächsvermittling dienen. Das ist sicherer und schneller als das alte Pulswahlverfahren. Außerden lassen sich mit dieser Wähltechnik auch allerlei Geräte fernsteuern. Das bekannteste Beispiel ist der Anrufbeantworter zu Hause. Den kann man auch von außerhalb, aus einer Telefonzelle, abhören - durch die Wähltöne. Da bedeutet eine Ziffer "Vorspulen", eine andere "Zurückspulen", eine Dritte "Anhören der Gespräche".

Wer von weit weg seinen Anrufbeantworter abhören will, findet vielleicht kein Telefon mit Tonwahl. Dafür hat er einen kleinen Piepser in der Tasche, der die Wähltöne nachmacht. Den hält man einfach an den Telefonhörer. Dem Anrufbeantworter ist es egal, von wem er angepiepst wird.

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