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Als vor über hundert Jahren das Auto erfunden wurde, dachten viele Menschen, das sei nur eine vorübergehende Modeerscheinung. Heute läßt sich ein Leben ohne Autos kaum vorstellen.
Die meisten Autos fahren mit einem Benzinmotor. Was in diesem Motor passiert, ist gar nicht schwer zu verstehen.
Jeder Motor hat mehrere Zylinder. Das sind Metallröhren, in denen sich ein Metallkolben auf- und abbewegt. Die Arbeitsweise in einem Zylinder besteht meistens aus vier Arbeitsvorgängen oder "Takten". Beim ersten Takt bewegt sich der Kolben im Zylinder nach unten und saugt durch ein Ventil ein Gemisch aus Benzin und Luft in den Zylinder. Beim zweiten Takt fahrt der Kolben nach oben und preßt das Gemisch zusammen. Im dritten Arbeitsgang läßt ein Funke aus der Zündkerze dieses verdichtete Gemisch explodieren. Dadurch wird der Kolben blitzschnell nach unten gedrückt. Beim vierten Takt saust der wieder nach oben und drückt die verbrannten Gase durch ein Ventil hinaus.
Und so geht es immer weiter.
Der Kolben überträgt seine Bewegung auf eine Welle; die ist - über ein Getriebe - mit den Rädern verbunden.
Wenn ein Auto nur einen Zylinder hätte, würde es sich nur ruckartig vorwärtsbewegen. Bei vier Zylindern dagegen sind die Zündungen so aufeinander abgestimmt, daß das Auto gleichmäßig fährt.