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Ach, so ist das...



So genau sind DIN-Normen

In Eurer Schultasche habt Ihr bestimmt einen Schreibblock, auf dem eine Größenangabe steht: DIN-A4. Das bedeutet: Die Blätter dieses Blocks sind genau 210 mm breit und 297 mm hoch. "DIN" bedeutet zweierlei: "Deutsche Industrie-Norm" und "Deutsches Institut für Normung". Das Institut legt mit DIN-Normen fest, wie groß, schwer, breit und hoch die verschiedensten Industrieprodukte sein müssen.

Eine der über 45 000 festgelegten Normen hat die Nummer DIN-476. Die beschäftigt sich ausschließlich mit Papierformaten. Dazu gehört A4 oder auch C4. Das C4 legt die Größe von Briefumschlägen fest: 229 mm hoch, 324 mm breit.

Diese Normierung erleichtert es den Herstellern, ihre Waren exakt zu produzieren. Und die Käufer haben den Vorteil, dass alle Produkte, die nach einer DIN-Norm hergestellt wurden, gleich groß sind. So ist es egal, welche Papierfabrik den Schreibblock fabriziert hat. Wenn DIN-A4 draufsteht, hat das Papier immer die gleiche Größe. Die DIN-Angabe sagt aber nichts über Farbe oder Qualität des Papiers aus.

Natürlich beziehen sich DIN-Normen nicht nur auf Papier. Das geht von Schrauben über Glühbirnen bis zu Bleistiftspitzmaschinen. Das DIN wurde schon 1917 gegründet. Die DIN-1 beschrieb die Form eines Kegelstiftes für die Industrie. Die Papierformate wurden 1922 festgelegt. Alle DIN-Normen werden in Zeitabschnitten von fünf Jahren geprüft, ob sie noch vernünftig sind. Das machen über 30 000 ehrenamtliche Mitarbeiter des Deutschen Institutes für Normung.

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