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Ach, so ist das...



So wird Schokolade gemacht

Schokolade schmeckt nicht nur gut, sie ist auch sehr nahrhaft; Skiwanderer und Bergsteiger wissen das.

Das Wichtigste an der Schokolade sind die Kakaobohnen. Der Kakaobaum wächst in feucht-warmen Ländern in der Nähe des Äquators. Er blüht ständig und gleichzeitig reifen seine orangefarbenen Früchte. Die erntet man, schneidet sie auf und nimmt die reifen Samenkerne heraus. Diese Kakaobohnen werden auf Matten an der Sonne getrocknet, in Säcke gepackt und verkauft.

Der Schokoladenfabrikant mahlt die Bohnen staubfein. Innerhalb von 24 Stunden wird dann, ohne daß man nur einen Tropfen Wasser hinzugetan hat, das Pulver dickflüssig. Das bewirkt die Kakaobutter, ein Fett, das in dem Pulver enthalten ist. Aus dieser Masse mischt man mit Zucker, Milch, Sahne und etwas Kakaobutter (die man vorher dem Kakaobrei entzogen hat) die Schokolade. Sie ist jetzt eine knetfähige Masse, die sich aber auf der Zunge ein bißchen rauh anfühlt. Es fehlt noch der Schmelz. Der stellt sich beim "Gonchieren" ein.

Die Masse wird durch große Walzen geschickt, tagelang gerührt und gerieben - je länger man das macht, desto edler wird die Schokolade, und desto feiner schmeckt sie nachher. Man braucht sie dann nur noch in Formen zu gießen, bis sie hart ist.

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