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Ach, so ist das...



Was kostet ein Geldschein?

Ein Zehn-Euro-Schein ist ja eigentlich nur ein Stück Papier, kaum einen Cent wert. Warum tut man dann, als gelte er so viel wie ein Stückchen Gold?

Nun: Wenn in vorgeschichtlicher Zeit ein Jäger viel Wild erlegt hatte, ihm aber dabei die Speere ausgegangen waren, dann tauschte er mit einem Kollegen, der viele Waffen besaß, den Braten gegen Wurfgeschosse. Man verhandelte, bis man sich einig war. Bei schwierigen Verhandlungen half oft die Zugabe einiger ausgefallener Schneckenhäuser oder Muscheln. Später tauschte man die Waren dann gleich gegen Muscheln; sie wurden zum Zahlungsmittel. Außer Muscheln erfanden die Völker noch anderes "Geld": Federn zum Beispiel (die roten waren besonders wertvoll), Hundezähne (auf Neuguinea), Pelze (in Russland) und Kakaobohnen (in Mexiko).

Im Jahre 800 n. Chr. kamen die Chinesen auf die großartige Idee mit dem viel handlicheren Papiergeld. Es ist nur deshalb wertvoll, weil man untereinander ausgemacht hat: Solch ein Schein gilt soundsoviel.

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