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Erfindungen



Die Automaten der alten Griechen

Schon im klassischen Altertum gab es erstaunliche mechanische Erfindungen. Man erfand sie nicht — wie heute meistens —, um die Arbeit zu vereinfachen. Damals gab es genügend Sklaven, die billig waren. Man erfand aus Spielerei. Mechanik wurde als Kunst verstanden. Ein Grieche Namens Ktesibos erfand im dritten Jahrhundert vor Christus Geburt eine Uhr, die durch Wasser angetrieben wurde, und eine Orgel, bei der Luft durch einfließendes Wasser zusammengepresst wurde. Später verwendete man anstelle des Wassers einen Blasebalg — ein Prinzip, das im Orgelbau noch heute gilt.

Herr Philon von Byzanz erfand ein Waschbecken, in das automatisch Wasser einströmte. Heran, ebenfalls ein Grieche, berichtet von mechanisch zwitschernden Vögeln und geheimnisvollen Tempeltüren: Sie öffneten sich, sobald die Priester das Opferfeuer entzündeten. Das System war ganz einfach, aber man musste darauf kommen: Die vom Feuer aufsteigende heiße Luft setzte die Hebel der Türen in Bewegung. Heran erfand auch den Taxameter: ein Gerät, an dessen Zahnrädersystem man ablesen kann, wie lang die zurückgelegte Wegstrecke ist. Viele dieser genialen Erfindungen wurden geheimgehalten und drum bald wieder vergessen. Nur die Kriegsmaschinen sowie die Hebemechaniken und Gewichtszüge für die Bautechnik wurden sorgfältig weiterentwickelt.

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