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Erfindungen



Wenn Erfinder zum Patentamt gehen

Die meisten von Euch kennen den berühmten Erfinder Daniel Düsentrieb, den Freund von Micky Maus und Donald Duck. Der erfindet jeden Tag etwas Neues - auch auf Wunsch und in Eile.

So einfach haben es Erfinder in Wirklichkeit nicht. In fast jeder Erfindung steckt eine Menge Arbeit.

Eine gute Erfindung ist Gold wert. Aber nur, wenn man sie als Patent schützen läßt. Denn sonst kann jeder sie nachbauen und so auf billige Art Geld verdienen. Deshalb geht ein Erfinder mit seinen Plänen und Mustern zum Patentamt. Dort reicht er seine Erfindung ein; dort wird sie auch geprüft. Denn das Patentamt will zuallererst feststellen, ob die Erfindung wirklich etwas Neues ist.

Eine der ältesten Erfindungen ist das hölzerne Wagenrad. Das bauten die Sumerer um 4000 v. Chr. Damals gab es allerdings noch keine Patente. Von denen sprach man erst im 15 Jahrhundert in Venedig. Da bekamen Erfinder zugesichert, daß sie zehn Jahre lang das Recht hätten, ihre Erfindung allein zu nutzen.

In Deutschland - und zwar in München - gründete man 1877 das Kaiserliche Reichs-Patentamt. Dort wurde am 2.7 1877 das erste Patent angemeldet: ein Verfahren zur Herstellung einer blauroten Farbe.

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