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Verkehr



Mit Dampf auf der Schiene

Der Engländer James Watt erfand 1765 die Dampfmaschine. Sein Landsmann Richard Trevithick setzte sie 1804 auf Räder. Das war die erste Dampflokomotive. 25 Jahre später gewann die "Rocket", eine Dampflokomotive von George Stephenson, ein Lokomotivwettrennen. Daraufhin richtete Stephenson die erste Eisenbahnlinie zwischen Manchester und Liverpool ein. Das spielte sich alles in England ab. Aber schon 1835 wurde die "Ludwigsbahn" eingeweiht, die erste deutsche Bahnlinie zwischen Nürnberg und Fürth. In Paris wurde die erste Eisenbahn 1836 in Betrieb genommen, in Berlin und Wien 1838.

Die Dampflokomotiven wurden immer weiter verbessert. Die großen Schnellzugmaschinen waren schließlich wahre Wunder der Technik. Mit vielen, durch komplizierte Gestänge bewegten Treibrädern - Meisterwerke der Mechanik. Lange Zeit waren solche Dampflokomotiven die einzigen Zugmaschinen der Eisenbahn. Doch dann wurden andere Motoren entwickelt - und die erwiesen sich als leistungsfähiger, wirtschaftlicher und einfacher. Schon 1903 wurde die erste Elektro-Lokomotive ausprobiert. Später kamen Diesel-Maschinen auf. Sie verdrängten nach und nach die Dampflokomotiven. Heute wird im Bereich der Deutschen Bundesbahn nirgends mehr mit Dampf gefahren.

Viele finden das schade. Eine Dampflokomotive ist eben viel romantischer als ein elektrischer Triebwagen oder eine Dieselmaschine. Deshalb gibt es private Vereine, die alte Dampfloks - zusammen mit historischen Eisenbahnwagen - kaufen, um sie zu pflegen und ab und zu laufen zu lassen. In solch einem altertümlichen Zug kann man dann eine Stunde oder zwei mitfahren.

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