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Verkehr



Die Motorrad-Geschichte

Seit 1817 gibt es zweirädrige Fahrräder. 1853 wurde die Tretkurbel erfunden. Seit 1765 kennt man Dampfmaschinen. Erfinder versuchten ums Jahr 1868, Fahrräder mit Dampfmaschinen anzutreiben. Aber das funktionierte nicht, Dampfmaschinen sind einfach zu schwer.Motorrad-Geschichte

Gottlieb Daimler (mit Carl Friedrich Benz war er der Erfinder des Benzin-Autos) baute 1885 das erste richtige Motorrad. Es war ein halbes PS stark und 12 km/h schnell.

1894 erfand die Firma Hildebrand & Wolfmüller das Wort "Motorrad" und stellte solche Räder serienmäßig her: 2,5 PS stark und 25 km/h schnell. Die zwei Pleuelstangen des Motors bewegten Kurbeln am Hinterrad.

Eins der interessantesten Motorräder der Fahrzeuggeschichte war die "Megola Sport" von 1922. Der Sternmotor mit fünf Zylindern saß im Vorderrad, hatte 14 PS und brachte die Maschine auf 110 km/h.

Die deutsche Traummaschine der fünfziger Jahre war die BMW R 68 - damals schneller als fast jedes Auto. Sie fuhr 160 km/h, hatte einen Zwei-Zylinder-Boxermotor mit 600 Kubikzentimetern und leistete 35 PS.

Die Firma Harley-Davidson baut seit Jahren berühmte, allerdings auch sehr teure Motorräder. Die Electra Glide von 1975 war ein Beispiel dafür: 1200 Kubikzentimeter, 65 PS, 180 km/h. Sie kostete soviel wie ein Auto der gehobenen Mittelklasse.

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