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Verkehr



Gezogene und geschobene Autos

Autos haben verschiedene Antriebsarten. Da gibt es den Vorderrad-, den Hinterrad- und den Allradantrieb. Vorderradantrieb bedeutet, daß die beiden vorderen Räder angetrieben werden. Das Auto wird sozusagen gezogen, die hinteren Räder rollen einfach mit. Beim Hinterradantrieb ist es umgekehrt. Das Auto wird geschoben. Und Autos mit Allradantrieb sind so gebaut, daß alle vier Räder gleichzeitig angetrieben werden.

Alle drei Antriebsarten haben ihre Vor- und Nachteile. Der Hinterradantrieb ist die Urform des Automobilbaus; früher kannte man kaum etwas anderes. Solche Autos sind einfach zu bauen, weil beim Fahrwerk die technischen Aufgaben gut verteilt sind: Die Vorderräder lenken, die Hinterräder treiben an (Rennautos haben immer Hinterradantrieb, weil man damit besser beschleunigen kann). Heute werden aber mehr Autos mit Vorderradantrieb gebaut. Das ist nicht so ganz einfach, weil die Vorderräder ja gleichzeitig auch noch lenken müssen. Aber vor allem auf nassen Straßen, bei Schnee und Glatteis bleiben solche Autos oft besser in der Spur, weil sie gezogen und nicht geschoben werden - und weil Lenkung und Antrieb in einem Räderpaar vereint sind.

Noch etwas kommt hinzu: Weil bei den meisten Autos der Motor vorne eingebaut ist, sind diese Autos vorne etwas schwerer als hinten. Das unterstützt den Vorderradantrieb.

Ein Auto mit Allradantrieb hat den Vorteil, daß es auf matschigem Boden oder im Schnee auch dann noch vorwärts kommt, wenn andere Autos längst aufgegeben haben. Sie sind allerdings teurer als Autos, bei denen nur zwei Räder angetrieben werden.

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