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Die Medizin



Bohren muss gar nicht sein
Karies

Kein Mensch lässt sich gerne vom Zahnarzt in den Zähnen bohren. Aber dazu muss es eigentlich gar nicht erst kommen. Ihr könnt das selbst verhindern.

Schematic section tooth

Der Zahnarzt muss nur bohren, wenn ein Zahn schon ein Loch hat. Dieses Loch muss nämlich sauber ausgeputzt werden, bevor man es verschließen kann. Löcher in den Zähnen entstehen durch Bakterien. Nun haben Eure Zähne einen natürlichen Schutzmantel, den Schmelz. Der hält Bakterien ab.

Aber bei jedem Essen bleiben Reste zwischen den Zähnen hängen. Die fangen an zu faulen. Dabei entstehen die Bakterien. Und irgendwann werden sie so übermächtig, dass sie durch den Schmelz dringen und den Zahn innen angreifen. Der Zahn fault (das nennt man "Karies") und tut nach kurzer Zeit höllisch weh. Dann muss der zerfressene Teil des Zahns weggebohrt werden.

Was tut Ihr gegen Karies? Ganz einfach: Ihr sorgt dafür, dass keine Speisereste zwischen den Zähnen hängenbleiben. Ihr putzt die Zähne. Am besten nach jedem Essen, zumindest aber abends (Manche putzen sich die Zähne nur morgens, weil man da gerne einen frischen Geschmack im Munde hat. Nichts dagegen - aber abends ist das Zähneputzen wichtiger!).

Man braucht eine gute Zahnpasta, vor allem aber eine gute Zahnbürste. Die darf nicht zu hart sein, sonst verletzt sie das Zahnfleisch und schadet auch dem Schmelz. Ganz weiche bürsten die Zähne nicht sauber genug. Also eine mittelweiche Bürste, die oben rund ist und möglichst in der Mitte kürzere Borsten hat. Damit kommt Ihr besser zwischen die Zähne.

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Autor: Rolf Lohberg