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Basteln



Kunst aus Pappmache

Pappmache ist etwas ganz Großartiges: es ist billig, einfach herzustellen und sehr vielseitig. Ihr könnt die verschiedensten Formen und Figuren daraus basteln. (Nur der Name ist ein wenig hässlich, halb deutsch und halb französisch. Er bedeutet "gekaute Pappe". Gesprochen wird er "Pappmaschee").

Papier mache

Ihr braucht zunächst nur saugfähiges Papier - alte Zeitungen, Eierkartons oder ähnliches - und Tapetenkleister, den es als Pulver im Papiergeschäft oder in der Drogerie gibt.Kunst aus Pappmache

Reißt oder schneidet das Papier in kleine Stücke und weicht es in wenig Wasser ein! Dann rührt Ihr den Tapetenkleister mit Wasser so an, dass ein dicker, zähflüssiger Brei entsteht. Den knetet Ihr mit den feuchten Papierschnipseln zusammen, damit sich alles gut verbindet. So bekommt Ihr eine Masse, die Ihr beliebig formen könnt. Nach einiger Zeit, wenn der Kleister fest wird, ist das Pappmache hart wie Holz. Und kann genauso bearbeitet werden.

Wenn Ihr Puppenköpfe formen wollt, braucht Ihr nur eine Kugel zu kneten. Wenn die trocken ist, könnt Ihr dem Kopf ein Gesicht aufmalen, einen Schnurrbart und Haare aus Watte ankleben und aus dünnem Draht eine Brille biegen.

Sehr schön lassen sich aus Pappmache Köpfe für ein Kasperltheater machen. Die muss man freilich wie ein Bildhauer formen oder auch mit einem Messer schnitzen. Wichtig ist, dass Ihr einzelne Pappmache-Teile lange genug trocknen lasst, bevor Ihr weiterarbeitet. Auch einzeln aufgetragene Schichten müssen trocken sein, bevor Ihr die nächste Schicht auftragt.

Euer fertiges Werk muss ein bis zwei Wochen an einem warmen Platz austrocknen, bis es ganz fest und hart geworden ist. Aber es braucht nie fertig zu sein! An Pappmache kann man immer weiterarbeiten, neue Teile ankleben oder alte abschneiden. So entstehen manchmal im Laufe der Zeit ganze Kunstwerke.

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Autor: Rolf Lohberg