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Die Geschichte



Die Geheimnisse der Pyramiden

Nicht weit von der ägyptischen Hauptstadt Kairo ragt die Cheops-Pyramide auf, eines der faszinierendsten und geheimnisvollsten Bauwerke der Welt. Sie ist 137 Meter hoch. Ihre Grundfläche ist ein Quadrat mit fast 230 Metern Seitenlänge. Der Pharao Cheops ließ sie vor 4500 Jahren als Grabstätte bauen. Er war der höchste Mann im Staat, ein König, der wie ein Gott verehrt wurde, und er bekam deshalb auch das größte Grab.

Zwanzig Jahre bauten über 20 000 Arbeiter an der Pyramide. Es war eine gigantische Leistung, denn man kannte weder Lastentiere noch Flaschenzüge. Als Werkzeuge gab es nur Hebel, Walzen, Steinhämmer und Meißel.

Riesige Steinblöcke - einer wog zweieinhalb Tonnen - wurden mit Schiffen auf dem Nil herangebracht und auf hölzernen Schlitten zum Bauplatz gezogen. Über Rampen wurden die Steine auf die immer höher werdende Pyramide gewuchtet und übereinander geschichtet. Dabei arbeiteten die Bauleute und Steinmetze so genau, dass man noch heute nicht einmal eine Postkarte in die Ritzen zwischen den Steinblöcken schieben könnte.

Seltsamerweise wurde der Leichnam von Cheops nie in den Hohlräumen der Pyramide gefunden. Vielleicht haben ihn Grabräuber mitgenommen? Aber Wissenschaftler vermuten, dass etwa ein Sechstel des 25 Millionen Tonnen schweren Steinbaus hohl ist. Davon würden die bisher entdeckten Räume nur einen kleinen Teil ausmachen. Die Pyramide birgt also wahrscheinlich noch viele Geheimnisse.

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