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Die Gesundheit



So wird gehustet

"Ich habe Husten!" sagt Ihr. Und wollt damit sagen, daß Ihr krank seid. Aber Husten ist keine Krankheit, im Gegenteil. In vielen Fällen ist Husten etwas, das Euch hilft Euch besser zu fühlen.

Eigentlich ist Husten gar nichts anderes als eine sehr heftige Art des Ausatmens. Die Luft wird förmlich ausgestoßen, wie aus einer Trompete. Dabei wird sogar der Spalt zwischen den beiden Stimmbändern auf gestoßen (diese Stimmbänder braucht Ihr sonst zum Sprechen). Dadurch entstehen die oft erstaunlichen Töne, die das Husten begleiten.

Normalerweise ist Husten eine Abwehrreaktion. Zum Beispiel, wenn Euch Fremdkörper - Staub oder Partikelchen von Rauch - in die Atemwege gedrungen sind. Dann dient der Husten dazu, diese Fremdkörper mit Gewalt wieder hinaus zu befördern. In Eurem Körper ist für diesen Zweck eine Alarmanlage eingebaut. Von den Schleimhäuten an den Atemwegen führen Nervenfasern ins Hustenzentrum, das im Rückenmark sitzt. Signalisieren diese Nerven, daß ein Fremdkörper eingedrungen ist, so wird der Hustenreflex ausgelöst. Husten ist dann etwas durchaus Nützliches.

Anders ist es, wenn Ihr erkältet seid. Dann entzünden sich diese Atmungswege. Die Nerven können eine solche Entzündung von Fremdkörpern nicht unterscheiden. Deshalb signalisieren sie an das Hustenzentrum: Es muß gehustet werden!

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