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Ihr kennt das sicher auch, daß es einem vor den Augen funkelt und flimmert, daß man "Sternchen sieht". Das kann passieren, wenn man sich nach einem Kopfstand wieder auf die Beine stellt.
Oder wenn man auf dem Bett liegt und ganz schnell aufsteht. Dann kann nämlich der Blutkreislauf vorübergehend durcheinandergeraten. An manchen Stellen im Körper kommt es zu Blutstauungen: einige Organe werden aber auch zu wenig mit Blut versorgt.
Beim Flimmern ist es das Auge, das zu wenig Blut bekommt. Seine Pupille besteht aus vielen lichtempfindlichen Zellen, den Zapfen und Stäbchen. Die fangen das Licht auf und leiten über ihre Nerven entsprechende Impulse zum Gehirn, das sie zu Bildern zusammensetzt. Wenn der Blutkreislauf durcheinanderkommt, können Zapfen und Stäbchen für kurze Zeit unterversorgt sein. Impulse werden nicht mehr richtig weitergeleitet. Ihr seht "Sternchen". Das Flimmern ist also nicht vor den Augen, sondern in den Augen. Mediziner nennen diesen Vorgang "Flimmerskotom" ("Skotos" bedeutet auf griechisch "Dunkelheit"). Er ist nicht gefährlich. Aber wenn dieses Flimmerskotom bei Euch öfter auftritt, solltet Ihr das dem Arzt sagen.